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Stricken • Kostenlose Anleitungen und Ideen

Am Anfang jeder Strickarbeit steht die Masche! Eine Masche besteht aus einer Schlinge. Der Teil dieser Schlinge, der vor der Nadel der Strickerin zugewandt ist, nennt man den vorderen Maschendraht, der Teil der Schlinge, der auf der Rückseite liegt, wird als hinterer Maschendraht bezeichnet. Fadenhaltung: Der Arbeitsfaden kommt vom Knäuel zur linken Hand, gleitet unter den kleinen Finger, über den Ringfinger, unter den Mittelfinger, über den ausgestreckten Zeigefinger und führt von hinten zur Strickarbeit.

Die wohl beliebteste und am weitesten verbreitete Handarbeit ist das Stricken. Das ist kein Wunder, denn gerade diese Handarbeitstechnik ist sehr vielseitig. Ob Pullover, Decken, Kissen, Socken, Strümpfe und vieles andere mehr, stricken ist leicht zu lernen.
Garn und Nadel sind preiswert zu bekommen, das gestrickte Ergebnis ist immer einmalig und ideell unbezahlbar. Es gibt wohl niemanden, der sich nicht über ein Geschenk in Form von handgestrickten Socken oder Handschuhen freut.

Praktisch und schön zugleich, das ist das Stricken.
Ein entspannendes Hobby, das Ruhe und Behaglichkeit vermittelt. Gerade heutzutage, in unserer schnelllebigen Zeit der Konsum- und Wegwerfgesellschaft, sollten wir uns auf die alten Handwerkskünste besinnen, und auch zu schätzen wissen.

Im 16. Jahrhundert war die Strickkunst Männersache. Damals entstand die älteste bekannte Gilde der Strumpfstricker in Paris. Die Lehrzeit betrug 6 Jahre, davon mussten 3 Jahre auf der Wanderschaft verbracht werden. Innerhalb von 3 Monaten musste anschließend die vorgeschriebenen Meisterstücke angefertigt werden, und zwar ein paar wollene Strümpfe mit Verzierungen, ein Woll-Hemd und ein selbst entworfener Teppich.
Die Kunst des Strickens ist allerdings noch viel älter. Archäologen entdeckten in einem koptischen Grab, aus dem 5. Jahrhundert nach Christus, den wohl ältesten Strumpf der Welt. Diese berühmte Kindersocke hatte ein eigenes Futteral für den großen Zeh, damit die damals üblichen Riemensandalen problemlos getragen werden konnten.
Gestrickt wurde im ausgehenden Mittelalter vor allem in südlichen Gefilden wie Spanien und Italien, da hier die Schafzucht bedeutend war.
In Nordeuropa traten die gestrickten Strümpfe ihren Siegeszug zu Zeiten Heinrich VII an, als dieser sich in ihnen von Holbein malen ließ. Damals blieben die Strümpfe dem Adel und feinen Leuten vorbehalten, heutzutage freut sich groß und klein über selbstgestrickte Kuschelsocken.

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